Case Study
Aktualisiert am:
June 10, 2026

Wie McDonald's Vorarlberg regionalen Klimaschutz umsetzt

Autor:in:
Tobias Sutterlüty

Die wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Artikel

  • Klimaschutz vor der Haustür: McDonald's Vorarlberg unterstützt Waldprojekte in Bludenz, im Montafon, im Klostertal und am Jagdberg – maximal 45 Autominuten von ihren Restaurants entfernt. Ein Beispiel dafür, wie Systemgastronomie echten, regionalen Klimaschutz gestalten kann.
  • Unterstützung für lokale Forstbetriebe: Durch den Kauf von CO₂-Zertifikaten werden notwendige Maßnahmen wie zukunftssichere Aufforstung, Waldpflege und Naturschutz finanziert.
  • Nachhaltigkeit zum Anfassen: Ein personalisiertes Impact-Dashboard macht die Unterstützung transparent, während gemeinsame Teamevents im Wald den Klimaschutz für die Mitarbeitenden erlebbar machen.
  • Langfristiges Engagement: Statt auf einmalige Unterstützung setzt McDonald's Vorarlberg auf eine mehrjährige Kooperation.

Die Ausgangslage

Loek Versluis betreibt fünf McDonald's-Restaurants in Vorarlberg mit 345 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Familienunternehmen übernimmt er Verantwortung. Nicht nur für sein Team und seine Gäste, sondern für die gesamte Region. Für ihn war die Frage nie ob, sondern wie: Er wollte Klimaschutz, den man direkt vor Ort erleben kann.

Die Partnerschaft: Den Vorarlberger Wald für morgen stärken

Um diesem Anspruch nachzukommen, arbeitet McDonald's Vorarlberg seit 2025 mit Pina Earth zusammen. Im Fokus steht die Natur in der Region. Die unterstützen Projektflächen sind maximal 45 Autominuten von den Restaurant-Standorten entfernt: Wälder in Bludenz, im Montafon, im Klostertal und Jagdberg.

Die Förster leisten dort seit jeher hervorragende Arbeit und pflegen die Bestände mit großer Sorgfalt. Doch die Klimakrise setzt den Wäldern auch in Vorarlberg massiv zu. Durch die Partnerschaft und den gezielten Kauf von CO₂-Zertifikaten fließen zusätzliche Gelder genau dorthin, wo die Forstbetriebe jetzt Unterstützung brauchen.

Um diese Unterstützung verständlich zu machen wurde für McDonald’s ein eigenes Impact-Dashboard entwickelt. Dieses zeigt, welche konkreten Waldmaßnahmen finanziert werden:

  • Zukunftssichere Aufforstung & Verjüngung: Damit die Wälder von morgen stabil und klimaresistent aufwachsen.
  • Aktive Waldpflege & Schadholzentnahme: Um bestehende Bestände zu entlasten und gesund zu erhalten.
  • Gezielter Naturschutz & Wildtiermanagement: Für ein intaktes Ökosystem und die Stärkung der Biodiversität.

Das Ergebnis: Die wertvolle Arbeit der Forstbetriebe vor Ort wird direkt unterstützt und es wird langfristig mehr CO₂ im Wald gespeichert.

„Wir investieren gezielt in unsere Region, um die Vorarlberger Wälder als lebenswichtige CO₂-Speicher und natürliche Ressourcen für kommende Generationen zu schützen.
Loek Versluis, Geschäftsführer McDonald's Vorarlberg

Den Wald gemeinsam erleben

Zum Auftakt der Kooperation luden Pina Earth und McDonald's Vorarlberg das Restaurant-Team zu einem „Forest Walk“ im Projektgebiet Montafon ein. Begleitet von Förster Andreas Drexel erfuhren die Mitarbeiter:innen hautnah, worauf es bei der nachhaltigen Waldbewirtschaftung ankommt und pflanzten gemeinsam symbolisch einen Baum.

Für das Unternehmen ist das weit mehr als ein Teamausflug: Wer beim Klimaschutz selbst anpackt, versteht den Sinn und die Zusammenhänge dahinter. Das stärkt die Identifikation, schafft gemeinsame Erinnerungen und macht Nachhaltigkeit von einer Zeile im Geschäftsbericht zu einem gelebten Wert.

A man holding a young tree

Baumpflanzung mit Loek Versluis, Geschäftsführer von McDonalds Vorarlberg und einem Förster des Projektes Montafon

Langfristig statt einmalig

Die Zusammenarbeit ist bewusst auf mehrere Jahre angelegt. Echte Klimawirkung entsteht schließlich nicht durch eine einmalige Unterstützung, sondern durch kontinuierliches Engagement. So wird sichergestellt, dass CO₂ langfristig gebunden bleibt und die regionalen Ökosysteme nachhaltig davon profitieren.

Förster Andreas Drexel erzählt über die vielfältigen Herausforderungen der nachhaltigen Waldbewirtschaftung

Was bedeutet das für andere Unternehmen?

Wer viele Standorte, ein großes Team und täglich viele Gäste hat, besitzt eine enorme Hebelwirkung. Die Chance liegt darin, Klimaschutz nicht nur anonym zu finanzieren, sondern greifbar und verständlich in der Region voranzutreiben.

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Über die Autor:in

Tobias Sutterlüty ist Head of Design bei Pina Earth und verantwortet dort Kommunikation, Marke und Product Design. Er bringt mehrjährige Erfahrung aus der Arbeit bei einer internationalen Digitalagentur in Wien mit weltweiten Kunden mit und hat seine Ausbildung an der Hyper Island absolviert. Bei Pina Earth verbindet er strategisches Design mit fundierter Klimakommunikation, um CO2-Zertifikate verständlich und zugänglich zu machen.

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